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Kinder und Jugendliche sollen auf Verkehr vorbereitet werden: Braucht die Stadt eine permanente Anlage zur Verkehrsschulung?

Kinder und Jugendliche sollen auf Verkehr vorbereitet werden: Braucht die Stadt eine permanente Anlage zur Verkehrsschulung?

FDP-Stadtparlamentarier Oskar Seger macht sich in einem neu eingereichten Vorstoss Gedanken über die Verkehrsschulung von Kindern und Jugendlichen. Er regt die Schaffung einer permanenten Anlage für diesen Zweck an. Dafür soll die Stadt die Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden suchen.

Es sei von enormer Wichtigkeit, dass Kinder und Jugendliche möglichst früh lernten, wie sie sich im Strassenverkehr korrekt zu verhalten hätten, begründet Seger sein Anliegen. Vor allem sollten die Jungen für das Velofahren und dessen Regeln optimal geschult werden. Das Velo als Verkehrsmittel intensiv zu fördern und dann die Ausbildung dafür zu vernachlässigen, mache keinen Sinn, findet Oskar Seger.

Für die Vorbereitung auf die Veloprüfung in der 5. oder 6. Klasse hat die Stadtpolizei St.Gallen einen Trainingsparcours entwickelt, auf dem sich kleinere Kinder in geschütztem Rahmen und in spielerischer Form an den Strassenverkehr gewöhnen können. Der Parcours wird temporär auf Schulhausplätzen eingerichtet. Zudem besteht die Möglichkeit, mit Unterstützung der Stadtpolizei in der Verkehrsschulungsanlage auf dem Messegelände zu üben.

Die Miete für die Nutzung des dafür Areals bezahlt gemäss Seger der Touring Club (TCS). Aufgrund der künftigen Nutzung des Olma-­Areals können die bisher 77 Schulungstage längerfristig in der Olma-­Halle 1 wohl nicht mehr gewährleistet werden. Oskar Seger regt daher in seiner Einfachen Anfrage an, nach einem Platz für eine permanente Verkehrsschulungsanlage Ausschau zu halten.

Für Einrichtung und Betrieb der Anlage soll die Stadt mit benachbarten Gemeinden zusammenzuarbeiten. Eine fixe Anlage bietet nach Meinung von FDP-Stadtparlamentarier Oskar Seger auch die Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit zusammen mit den Eltern üben können. Zudem sei es ein Ort, an dem die Verkehrsverbände mit Standaktionen informieren könnten.

Beitrag aus dem Stadt-Ticker vom "Tagblatt"

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