Aktuell

Oskar Seger (FDP): Nein zur Bestrafung privater Hauseigentümer

Oskar Seger (FDP): Nein zur Bestrafung privater Hauseigentümer

Oskar Seger, Parteipräsident der FDP Stadt St. Gallen, argumentiert für eine Ablehnung der Mieterinitiative. Sie bestrafe vor allem private Hauseigentümer.

Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» des Mieterinnen- und Mieterverbands verfolgt das Ziel, das Angebot an preisgünstigem Wohnraum zu erhöhen. Der Bund soll dafür sorgen, dass gesamtschweizerisch mindestens 10 Prozent der neu gebauten Wohnungen im Eigentum von Trägern des gemeinnützigen Wohnungsbaus sind.

Zudem soll der Anteil dieser Wohnungen am Gesamtwohnungsbestand stetig erhöht werden. Kantone und Gemeinden sollen ein Vorkaufsrecht beim Verkauf von Grundstücken erhalten, die in ihrem oder im Eigentum bundesnaher Betriebe sind (wie z.B. Grundstücke der SBB, Post usw.).

Dabei geht es um ein enormes Volumen. Die SBB verwaltet beispielsweise 3’500 Gebäude, 800 davon sind Bahnhöfe, mit erzielten Mieteinnahmen von jährlich 480 Mio. CHF.

Mit der Annahme der Initiative kann sich der Staat ein enormes Potenzial an neuen Mieteinnahmen erschliessen, ohne dass Private die Chance bekommen, auch in den Markt einzusteigen. Die Initiative straft private Hauseigentümer und ist abzulehnen.

Leserbrief aus "nau.ch"Leserbrief aus "nau.ch"

Jetzt teilen:

Weitere Beiträge

29.08.2020

Zweite IG fordert Wettbewerb

Die Ruckhalde soll Wohn- und Arbeitsquartier von St.Gallen werden. Die Planung für die Überbauung ist im Gang: Bereits im letzten Jahr gründete sich der Verein IG «Ruckhalde«. Nun präsentiert eine zweite IG – die IG „Zukunft Ruckhalde» ihre Vision für das städtische Areal am Hang.

Mehr erfahren
29.08.2020

Der Frontalangriff bleibt vorerst aus: Bürgerliches Bündnis für die St.Galler Stadtratswahlen gibt sich zurückhaltend

CVP, FDP und SVP spannen bei den Stadtratswahlen erstmals zusammen. Auf welche Bisherigen sie es abgesehen haben, lassen sie offen.

Mehr erfahren
25.07.2020

«Wir hätten uns ein stärkeres Bekenntnis gewünscht»: St.Galler TCS kritisiert Veloparcours-Provisorium in der Olma-Halle

Auf vier Jahre befristet ist der Veloparcours des TCS in die Olma-Halle 3.0 gezügelt. Der Verband hält das nicht für die ideale Lösung und hätte sich vom Stadtrat eine mutigere Lösung gewünscht. Die Stadtpolizei ist mit dem neuen Standort zufrieden.

Mehr erfahren